Briefe an die Welt

„Mit den Augen dieser Kinder und Jugendlichen sieht die Welt sehr anders aus
als mit unseren. Und doch ist es EINE Welt, in der wir leben. Deshalb geht es nicht nur um uns, sondern auch um unser Engagement für andere, damit sie ein lebenswertes Leben finden. Da sollte nicht gleich wieder die Bekämpfung von Fluchtursachen genannt werden. Es geht schlicht um Solidarität, sich dafür einzusetzen, dass jeder Mensch Nahrung, Obdach, Bildung und Gesundheitsversorgung hat.
Bei Globalisierung geht es nicht nur um Wirtschaft, sondern auch um Gerechtigkeit.“

Margot Käßmann über die Freiluftinstallation „Briefe an die Welt“ auf der Weltausstellung der Reformation" (BILD am >Sonntag, 23. April 2017) 


Weltausstellung Reformation

Auf der Weltausstellung der Reformation vom 20. Mai bis zum 10. September zeigt die Initiative LISTROS eine Freiluftinstallation aus 3.500 äthiopischen Schuhputzboxen, in der äthiopischen Landessprache Amharisch „Listro“ genannt. Zusammen mit den Boxen haben Schuhputzer aus Äthiopien 3.500 Briefe an die Welt“ nach Deutschland gesandt. Analog zu den 95 Thesen Martin Luthers präsentiert LISTROS in Wittenberg 95 dieser Briefe als Beispiele dafür, dass es auch 500 Jahre nach der Reformation Menschen gibt, die Impulse in die Welt senden.


Briefe vorgelesen von:

Benno Fuhrmann, Dennenesch Houde und Jürgen Vogel - Brief Nr. 61